Mödlenreuth - Steinkreuz

Mödlenreuth ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Zell am Waldstein.

„Buchecker Mordkreuz“

oder auch „Mordkreuz vom Bucheckwald“. Waren es Grenzsteine z.B. von Gerichtsbarkeitsgrenzen ? Wir können heute nur noch Vermutungen in dieser Richtung anstellen ! Dieses Steinkreuz ist jedoch eindeutig ein Sühnemal für einen begangenen Mord oder Totschlag.

 

SANDSTEIN - 90 cm hoch - 68 cm breit und 25 cm dick

Steinkreuze sind die Zeugen aus vergangener Zeit. Sind es Wegweiser oder Mahnmale für begangene Untaten wie Mord oder Totschlag ?

 

 

SAGE: Ein Spitzenhändler aus Mitweida soll hier am 4.Mai 1687 von seinen Reisegefährten erschossen worden sein. Der Händler hieß Johann Friedrich Heinlein oder auch Händel. Er wurde im Alter von 39 Jahren wahrscheinlich auf dem Friedhof in Gefress begraben. 

Ein Ratsbürger von Berneck soll die Tat entdeckt haben. (Sterberegister von Gefrees).  Hier führte jedenfalls eine Altstrasse (alte Handelsstrasse) einmal entlang. Ganz in der Nähe die heutige B2 sowie die A9 als Nachfolger der ehemaligen Altstrasse.

Externe Links:

Gemeinde Markt-Zell

 

 

Alte STEINKREUZE – vergessen – beim Straßenbau einfach mit zum Abfall geworfen oder in den Untergrund mit eingebaut – dabei jedoch unwiederbringliche Zeugen der Vergangenheit und der Geschichte unserer Region. Die Sagen über die Kreuzsteine und Steinkreuze sind nicht immer ernst zu nehmen, meistens standen diese an Altstrassen und hatten wohl eine andere Bedeutung, trotzdem handelt sich aber oftmals tatsächlich um Sühnekreuze für begangene Untaten. 

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