Stein - Burgkapelle St. Michaelis

Baugeschichte - Kurzfassung 

 

Die Burgkapelle Stein ist ein Überbleibsel der Burg Stein. Nördlich von Bad Berneck gelegen im Tal der Ölschnitz liegt die Kapelle. Ein Kleinod in Oberfranken. Die Burg Stein wurde bereits um 1028 urkundlich erwähnt, es handelte sich um eine Felsenburg, vermutlich um 1000 entstanden. Verschiedene Eigentümer , wie die Walpoten , der Hochstift Bamberg, und eine Zeitlang im Besitz der Hirschberger, später wurde der Besitz von Rüdiger von Sparneck erworben – die Sparnecker hatten auch das Rote Schloss auf dem Waldstein und viele weitere Besitzungen.  Später gab es viele weitere Besitzer die immer wieder wechselten. 

Die Sparnecker galten als „Raubritter“ und die Burgen und Besitzungen wurden durch den schwäbischen Bund geschleift. Angeblich war jedoch

die Herrschaft von Stein nicht an dem Raubrittertum beteiligt, sondern es soll sich um sehr christliche Menschen gehandelt haben, die sogar ein Karmelitenkloster in Sparneck  stifteten (Friedrich von Sparneck). 

 

Aufgegeben wurde die Burg Ende des 17.Jahrhunderts und ein verbliebener Gebäudeteil wurde zur Burgkapelle ausgebaut und erhalten.

Seit einigen Jahren kümmert sich ein Förderverein um den weiteren Ausbau, Erhalt und auch die Nutzung der Burgkapelle.  Immer mehr Brautpaare lassen sich in dieser mittelalterlichen Burgkapelle trauen.

Evangelisch-Lutherische Burgkapelle St. Michael 1686 in der ehemaligen Kemenate

der mittelalterlichen Burg eingerichtet. 

Für Interessierte lohnt auf jeden Fall ein Besuch dieser Sehenswürdigkeit. 

 

Externe Links:

 

Die Webseite der Stadt Gefrees erreichen Sie hier.

Die Webseite von Bad Berneck erreichen Sie hier. 

Quellenangaben siehe Startseite Kirchen - Bilder (C) Dieter Wolf